Kanban-Support

C-Teile im Griff: Effizienz in mittelständischen Produktionen durch Kanban

  • Portrait von Christoph Nieder-Entgelmeier
  • Christoph Nieder-Entgelmeier

  • Vertrieb

Wie Sie Ihren Einkauf mit Kanban-C-Teile-Management spürbar entlasten und Prozesskosten senken


C-Teile sind im Einkauf oft „die kleinen Dinge“. Doch in vielen mittelständischen Unternehmen machen sie eine hohe Artikelmenge aus und erzeugen damit einen großen Aufwand:

  • Anfrageprozess
  • Bestellungen auslösen
  • Liefertermine nachfassen
  • Nachbestellungen koordinieren
  • Fehlbestände vermeiden

Christoph Nieder-Entgelmeier, Mitarbeiter im Vertrieb bei der Daniel Gruppe, erklärt, wie ein Kanban-System diesen ständigen Druck aus Ihrem Alltag nimmt – und Ihre Versorgung planbar macht.

Warum viele Mittelständler C-Teile im Einkauf unterschätzen

Viele Unternehmen bewerten die Beschaffung nach Einkaufsvolumen. C-Teile fallen dabei schnell durch das Raster: Sie sind günstig, oft standardisiert und wirken austauschbar. In der Praxis liegt die Herausforderung aber nicht beim Teil, sondern beim Prozess. Wer Hunderte oder Tausende Positionen verwaltet, braucht Zeit im Einkauf und in angrenzenden Rollen.

„Viele wollen es nicht hören, aber bei Standardartikeln, die grundsätzlich austauschbar sind, lohnt es sich nicht, dass Mitarbeiter sich für kleine Einzelbeträge durch Bestellprozesse, Nachverfolgung und Rückfragen arbeiten.“

– Christoph Nieder-Entgelmeier, Vertrieb der Daniel Gruppe

Ein Mitarbeiter zeigt Schrauben und Sonderteile in zwei Händen
Mitarbeiter im Warenlager

Stückpreis vs. Prozesskosten: Wo Unternehmen wirklich Geld verlieren

Bei C-Teilen ist der Stückpreis selten das entscheidende Kriterium. Entscheidend sind die versteckten Prozesskosten. Ein Kanban-System senkt Ihre Prozesskosten ganz konkret durch

  • weniger manuelle Bestellprozesse,
  • weniger Abstimmungen und Nachfragen,
  • weniger interne Wege (Material suchen, zum Lager laufen, Rückfragen klären),
  • geringeres Risiko, dass Material fehlt und kurzfristige Notlösungen herhalten müssen.

„Wenn ein Mitarbeiter 20–30 Artikel händisch in einem Onlineshop oder Beschaffungssystem erfassen möchte, benötigt er locker über eine Stunde Arbeitszeit. Diese Zeit zählt – unabhängig davon, ob ein Artikel 4 Cent oder 40 Cent kostet.“

– Christoph Nieder-Entgelmeier, Vertrieb der Daniel Gruppe

Kanban für Sonder- und Zeichnungsteile: So haben Sie Ihre individuellen Verbindungsteile jederzeit im Blick

Viele verbinden Kanban vor allem mit Standard- und Normteilen. Nieder-Entgelmeier macht aber deutlich: „Kanban kann auch für Sonder- und Zeichnungsteile funktionieren.“

Zwei Punkte sind dabei entscheidend:

  1. Wir stimmen Bedarfsspitzen individuell ab
    Saisonale Schwankungen sind kein Ausschlusskriterium. Wenn Sie uns frühzeitig sagen, wann der Bedarf steigt, können wir das System darauf vorbereiten.
     
  2. Wir steuern die Wiederbeschaffung aktiv
    Bei spezifischen Zeichnungsteilen ist es besonders wichtig, dass Anbieter bei Bedarf schnell nachliefern. Hier helfen Rahmenvereinbarungen und definierte Schwellenwerte, ab denen das System automatisch nachbestellt.

Wenn das Zusammenspiel stimmt, entsteht Versorgungssicherheit. Und zwar ohne dass Ihr Einkauf permanent ein Auge auf den Bestand haben muss.

So funktioniert C-Teile-Management mit Kanban 

Barcode, Box, Bestand: So simpel kann Kanban sein. Die Technik hinter unserer Kanban-Logistik ist robust und und braucht kein komplexes Set-up:

Ein Barcode auf dem Behälter enthält Kundeninfo, Artikel, Menge und Lagerplatz.

Ein Mitarbeiter scannt den Barcode.

Das System verarbeitet den Auftrag automatisch.

„Die Einführung ist kein großes Schulungsprojekt. Wir richten alles ein, erklären den Ablauf kurz – und dann läuft Kanban im Alltag nebenher.“

– Christoph Nieder-Entgelmeier, Vertrieb der Daniel Gruppe

Warenlager mit Regalen

Das Zwei-Behälter-Prinzip

Das Prinzip des Kanban-Systems ist bewusst einfach – und genau deshalb im Alltag stabil. Wir stellen Ihnen die Artikel in beschrifteten Behältern mit definierter Stückzahl bereit:

  1. Mitarbeitende entnehmen Material aus Behälter 1.
  2. Sobald Behälter 1 leer ist, wird er per Scan gemeldet.
  3. Währenddessen produzieren Sie aus Behälter 2 weiter.
  4. Wir füllen den leeren Behälter nach und bringen ihn beim nächsten Turnus zurück.

Damit entsteht ein nahtloser Übergang: Der zweite Behälter ist immer ein Sicherheitsbestand, der Zeit für Nachschub schafft.

 

Fazit: Senken Sie Ihre Prozesskosten mit Kanban

Ein Kanban-System senkt Prozesskosten, weil es die Organisation dahinter leichter macht. Das Kanban-System plant Ihren Nachschub automatisch und reduziert damit Ihre manuelle Bestellarbeit. Die einfache Scan-Technik ist für den Mittelstand besonders praxistauglich.

„Wenn C-Teile zuverlässig nachlaufen, gewinnt Ihr Einkauf Zeit – und Ihre Fertigung Sicherheit. Genau dafür ist Kanban gemacht.“

– Christoph Nieder-Entgelmeier, Vertrieb der Daniel Gruppe

Kanban-Support

Entlasten Sie Ihren Einkauf mit der richtigen Kanban-Logistik

Der größte Effekt entsteht, wenn Kanban Ihren Alltag entlastet: Sie müssen Bestände nicht mehr permanent im Blick behalten, weil der Nachschubprozess klar geregelt ist. Das klingt spannend für Sie? Dann freuen wir uns auf einen Austausch!

Kontakt aufnehmen

Häufig gestellte Fragen

Ja, die Daniel Gruppe steuert Bestände und Wiederbeschaffungszeiten aktiv per Kanban-System. Das gilt für Normteile und auch für Sonder- und Zeichnungsteile.

Nicht jedes Unternehmen braucht Kanban. Wenn ein Betrieb nur sehr geringe C-Teile-Umsätze hat oder der Bedarf unvorhersehbar ist, lohnt sich der Systemaufwand meist nicht. Über diesen Jahresumsatz hinaus reduziert ein Kanban-System Ihren Aufwand – und spart damit Ihre Prozesskosten.

Um mit Kanban zu beginnen, benötigen wir Ihren ungefähren Jahresbedarf pro Artikel. Anhand dessen berechnen wir den Bedarf pro Woche und legen die Behältermüllmengen aus. Die Daniel Gruppe stellt Ihnen Behälter, Regale und Scanner zur Verfügung. Per Scan übermittelt das System Ihre Bestände. Dafür ist eine Internetverbindung nicht zwingend notwendig.